Symposion des Instituts für Sprachkunst

30.11.2015
Mo, 19:00
LQ 

Symposion des Instituts für Sprachkunst

VERFRANSUNG – DIE SPRACHKUNST UND die an­de­ren Künste in ih­ren so­zia­len, öko­no­mi­schen und äs­the­ti­schen Fel­dern. Sym­po­sion des In­sti­tuts für Sprach­kunst am 30.11./1.12.2015 an der Uni­ver­si­tät für an­ge­wandte Kunst in Wien und in der Al­ten Schmiede • ANN COT­TEN (Wien – Ber­lin) • FRANZ JO­SEF CZERNIN (Ret­ten­egg) • SWANTJE LICH­TEN­STEIN (Köln) • MO­NIKA RINCK (Ber­lin) • DO­RON RA­BI­NO­VICI (Wien) • PE­TER RO­SEI (Wien) • KATH­RIN RÖGGLA (Ber­lin) • ANJA UT­LER (Re­gens­burg) • AN­D­REA WINK­LER (Wien) • JO­SEF WINK­LER (Kla­gen­furt) – Le­sun­gen • BEAT FUR­RER (Wien): auf tö­ner­nen füs­sen. für flöte und stimme (2001) nach ei­nem Text von Frie­de­rike May­rö­cker •

VER­FRANSUNG – DIE SPRACH­KUNST UND die an­de­ren Künste in ih­ren so­zia­len, öko­no­mi­schen und äs­the­ti­schen Fel­dern. Sprach­kunst und tex­tu­elle Ver­fah­ren in den Küns­ten – Sym­po­sion des In­sti­tuts für Sprach­kunst am 30.11./1.12.2015 an der Uni­ver­si­tät für an­ge­wandte Kunst in Wien und in der Al­ten Schmiede; Or­ga­ni­sa­tion, Pla­nung, Ge­stal­tung: FER­DI­NAND SCHMATZ (Lei­ter In­sti­tut für Sprachkunst/Universität für an­ge­wandte Kunst in Wien); Mo­de­ra­tion: Swantje Lich­ten­stein, Fer­di­nand Schmatz

In den ge­gen­wär­ti­gen Dis­kus­sio­nen um künst­le­ri­sche For­schung fällt auf, dass das Me­dium Spra­che oft we­nig Be­ach­tung fin­det. Und das, ob­wohl sich die künst­le­ri­schen Prak­ti­ken oft wis­sen­schaft­li­chen Me­tho­den ent­lehn­ten Ver­fah­rens­wei­sen be­die­nen, in de­nen die Spra­che als Ana­lyse-, Re­flek­ti­ons- und Ver­mitt­lungs­in­stru­ment zen­tral ist.

Montag, 30.11., Heiligenkreuzerhof, 1010 Wien:

  • 14.00  Be­grü­ßung: Ge­rald Bast (Rek­tor der Uni­ver­si­tät)
  • 14.15  Er­öff­nungs­rede: Fer­di­nand Schmatz (Lei­ter In­sti­tut für Sprach­kunst)
Vor­träge:
  • 15.00  Mo­nika Rinck (Au­to­rin, Ber­lin)
  • 15.30 Ju­liane Re­ben­ti­sch (Phi­lo­so­phin, Hoch­schule für Ge­stal­tung Of­fen­bach)
  • 16.00 Ste­fan Thur­ner (Sys­tem­ana­ly­ti­ker, Me­di­zi­ni­sche Uni­ver­si­tät Wien)
  • 17.00 Pe­ter Ro­sei (Au­tor, Wien)
  •        17.30 Ann Cot­ten (Au­to­rin, Wien – Ber­lin)
  •        19.00 Le­sun­gen und Kon­zert in der Al­ten Schmiede

Dienstag, 1.12., Heiligenkreuzerhof, 1010 Wien:

Vor­träge:
  • 10.30 Do­ron Ra­bi­no­vici (Schrift­stel­ler und His­to­ri­ker, Wien)
  • 11.00 Es­ther Di­sche­reit (Au­to­rin, lehrt am In­sti­tut für Sprach­kunst) mit Stu­die­ren­den
  • 12.00 Ri­chard Hein­rich (Phi­lo­soph, Uni­ver­si­tät Wien)
  • 12.30 Franz Jo­sef Czernin (Dich­ter, Ret­ten­egg)
  • 14.30 Hei­ner Flass­beck (Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ter, Wol­fers­wei­ler – Ham­burg)
  • 15.00 Kath­rin Röggla (Au­to­rin, Ber­lin)
  • 16.00 Da­niel Ender (Mu­sik­wis­sen­schaf­ter und Pu­bli­zist, Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt)
  • 16.30 Anja Ut­ler (Au­to­rin, Re­gens­burg)
  • 17.00 Ab­schluss­ge­spräch
  • 18.00 Lesung/Performances: Stu­die­rende Sprach­kunst
In ei­nem künst­le­ri­sch an­ge­leg­ten Pro­jekt möch­ten wir da­her die Spra­che in ih­ren un­ter­schied­li­chen Funk­ti­ons­zu­sam­men­hän­gen und die tex­tu­el­len Ver­fah­ren in den zeit­ge­nös­si­schen Küns­ten er­kun­den: In­wie­weit un­ter­schei­det sich die Rolle der Spra­che in Pro­jek­ten künst­le­ri­schen For­schens von ih­rer Funk­tion in wis­sen­schaft­li­chen, phi­lo­so­phi­schen, ge­schicht­li­chen, öko­no­mi­schen For­schungs­me­tho­den? Wie ver­mit­telt sich Wis­sen in der der Dich­tung in Be­zug auf die an­de­ren Künste? Wie ist das Ver­hält­nis von Wis­sen und Poe­sie? Wie wird der kom­mu­ni­ka­tive, sug­ges­tive, ana­ly­ti­sche, per­for­ma­tive Cha­rak­ter der Spra­che ge­nutzt? Wel­che Schreib­stra­te­gien kom­men auf bei­den „Sei­ten“ zur An­wen­dung und wie ver­fran­sen sie sich da­bei? Wie ver­än­dert sich da­bei das Ver­hält­nis von Au­tor­schaft, Text und Le­se­rIn­nen?                                                                                         (Fer­di­nand Schmatz)
An­mel­dung für das Sym­po­sium! In­for­ma­tion un­ter www.dieangewandte.at, An­mel­dung für die Ses­sio­nen im Hei­li­gen­kreu­zer­hof un­ter  sprachkunst@uni-ak.ac.at bzw. T: +43 – 1-71133 – 2243.  

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LQ  Li­te­ra­ri­sches Quar­tier | Schön­la­tern­gasse 9, 1010 Wien
Stufenloser Zugang zu Galerie (GLZ) und Schmiede-Werkstatt (AS)
Barrierefreies WC im Erdgeschoss
Zu Veranstaltungszeiten Behindertenparkplatz vor dem Haus Schönlaterngasse 13
Freier Ein­tritt bei allen Veranstaltungen in der Alten Schmiede!